FAQ

Übersetzen Sie auch in die Fremdsprache?


Eine Fremdsprache so gut zu beherrschen, dass sie so natürlich wie die eines Muttersprachlers klingt, ist eine Seltenheit, denn nur muttersprachliche Übersetzer können die feinsten Nuancen auf natürlich klingende Art und Weise schriftsprachlich wiedergeben. Deshalb arbeite ich mit einem Team von Kolleg*innen der umgekehrten Sprachrichtungen zusammen, die allesamt nach dem sogenannten „Muttersprachenprinzip‟ übersetzen.




Ich benötige die Übersetzung in verschiedenen Sprachen - warum sollte ich mich an eine Übersetzerin wenden, die nur in eine Sprache übersetzt?


Weil der direkte Kontakt zwischen Sprachprofi und Auftraggeber*in grundlegend wichtig ist, um sich gegenseitig austauschen und absprechen zu können – ohne dass dabei Informationen verloren gehen. Wenn Sie Ihre Übersetzung auch in anderen Sprachen anfertigen lassen möchten, erledige ich Ihr Projekt gern „schlüsselfertig“ mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen mit anderen Sprachenpaaren und der entgegengesetzten Sprachrichtungen, mit denen ich seit vielen Jahren ein eingespieltes Team bilde.




Warum dauert eine Übersetzung so lange?


Eine Übersetzung braucht mehr Zeit, als die reine Erstellung des Textes in Anspruch nimmt. In den Übersetzungsprozess fließen verschiedene Zeitfaktoren ein, die berücksichtigt werden müssen. Der reine Übersetzungsprozess nimmt dabei manchmal sogar den geringeren Teil ein, während die Recherche den Großteil ausmachen kann. Schließlich muss sich eine Übersetzung oft in einen Kontext einfügen (Corporate Identity) und kunden- und/oder sektorspezifische Terminologie analysiert und angewandt werden. Eingeplant wird auch der Zeitaufwand für ein abschließendes Korrekturlesen der eigenen Texte. Von einem Aufteilen unter mehreren Übersetzern sollte möglichst abgesehen werden. Viele Köche verderben den Brei – Übersetzer haben nicht selten unterschiedliche Schreibstile und Wörter können oft unterschiedlich übersetzt werden, was beim Leser zu Verständnisproblemen führen kann. Sollte ein Projekt jedoch aus Zeitgründen trotzdem einmal aufgeteilt werden müssen, kann ich hierfür innerhalb meines eingespielten Teams unter ständigem Austausch untereinander eine Lösung finden.




Wie kann ich als Auftraggeberin oder Auftraggeber zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit beitragen?


Vor einer Beauftragung sollte genau geklärt werden, wofür bzw. für wen die Übersetzung gedacht ist – gibt es beispielsweise eine bestimmte Zielgruppe, bei der bestimmtes Vorwissen vorausgesetzt wird (zum Beispiel bei Kulturspezifika)? Für welchen Sprachraum ist die Übersetzung gedacht (Deutschland, Schweiz, Österreich, Südtirol)? Verfügen Sie bereits über firmeninterne Glossare oder frühere Übersetzungen zur Referenz? Werden zum Beispiel Bilder, Gegenstände oder Orte beschrieben, so sind ein Einblick oder zumindest ein Link hilfreich. Sollte ein Endkunde ein Bild sehen, so muss dies auch dem Übersetzer vorliegen, um Missverständnisse ausschließen zu können. Das englische „pink‟ wird im Deutschen beispielsweise zwar ebenfalls mit „pink‟, aber auch mit „rosa‟ übersetzt. Solche Unstimmigkeiten sind bei Übersetzungen von Mode-Inhalten alles andere als förderlich. Sie sind sich noch nicht so richtig sicher, wie Sie bei einem Übersetzungsprojekt vorgehen sollten? Die Broschüre Übersetzung - keine Glückssache wird Ihnen bei Ihrer Entscheidungsfindung helfen.




Wie lange dauert eine Transkription?


Für eine Verschriftlichung und eine mehrfache Korrektur Ihrer Audio- oder Videodatei muss das fünf- bis zehnfache der Länge Ihrer Datei eingeplant werden. Der Zeitaufwand hängt von unterschiedlichen Faktoren (Transkriptionsregeln, Aufnahmequalität, Themengebiet, evtl. Übersetzung direkt von der Ausgangsdatei usw.) ab und wird nach einer Hörprobe eingeschätzt. Die Abrechnung erfolgt pro Audiominute.




Sind Dolmetschen und Übersetzen dasselbe?


Dolmetschen ist die mündliche Übertragung eines gesprochenen (oder schriftlich fixierten) Textes von einer Sprache in die andere. Übersetzen ist die schriftliche Übertragung eines Textes von einer Sprache in die andere. Ich bin zwar in beiden Disziplinen ausgebildet, habe mich jedoch auf Übersetzungen spezialisiert. Die Dolmetscherausbildung kommt mir nichtsdestotrotz bei der Transkription und gleichzeitigen Übersetzung zu Gute.




Wie viel kosten Ihre Leistungen?


Der Preis für Übersetzungen richtet sich nach dem Textumfang und dem Schweregrad und wird auf der Basis der Normzeilen (à 55 Anschläge) berechnet. Bei Eilaufträgen und Arbeiten über das Wochenende wird ein Zuschlag erhoben. Der Mindestauftragspreis beträgt 50 € (netto).

Die Preise für beglaubigte Übersetzungen errechnen sich daran, ob mir die Texte in einem elektronisch vorliegenden, editierbaren Dokument (z. B. Word-Datei) oder einem nicht editierbaren Dokument (z. B. PDF-Datei, Scan, Druckdokument) zukommen und orientieren sich am Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetz (JVEG).

Korrektorat bzw. Lektorat werden nach Zeitaufwand berechnet, der sich aus der Textsorte und der Qualität ergibt. Für ein Lektorat (Form & Inhalt) muss mehr Zeit als für ein Korrektorat (nur Form) veranschlagt werden.

Das Korrekturlesen von Übersetzungen wird ebenfalls nach dem Zeitaufwand berechnet. In einigen Fällen ist eine Abrechnung nach der Anzahl der Wörter möglich, dies hängt jedoch von der Qualität der Übersetzung ab.

Der Preis für Terminologiearbeit und Lokalisierungen hängt vom zeitlichen Aufwand ab.

Transkriptionen werden nach Audiominuten abgerechnet, wobei der Tarif von den Transkriptionsregeln und erschwerenden Faktoren abhängt und natürlich davon, ob Sie eine Übersetzung der Datei benötigen oder nicht.

Einen kostenlosen und unverbindlichen Kostenvoranschlag erhalten Sie hier.





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